Chinesische Weisheit:

Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.

Sitemap
Login | zitate | tipp | stats
 

 

Fürstensteiner Str. 4
94538 Fürstenstein
tel: 08544 | 974189
mob: 0151 | 12892998
email:mail@komontom.de

Newsletter
E-Mail Adresse:
welche News möchten Sie erhalten?
Eintragen
Austragen


Meine Gedanken:

Die Gleichwertigkeit, das kommunizieren auf gleicher Augenhöhe, ist ein wichtiger Aspekt für einen wertschätzenden und ehrlichen Austausch. Dies schafft Vertrauen und bereitet den Weg für wahre Verbindung.
Meine Buchtipps zur GFK = Gewaltfreie Kommunikation:

Lebendige Spiritualität
 

Kommunikation

Kommunizieren Sie noch, oder streiten Sie schon?


Diese recht provokante Frage, abgeleitet von einem bekanntem Werbespruch, möchte uns etwas unterjubeln. Eine Unterstellung quasi, die meint: Wer streitet, der kommuniziert nicht.

Wir meinen:
MAN KANN NICHT NICHT KOMMUNIZIEREN.
(Zitat: Watzlawick)


Streiten ist sehr wohl ein Mittel der Kommunikation. Wir alle haben ungewollt und unbeabsichtigt eine Streitkultur erlernt, die darauf abzielt, unbewusst dem anderen die Schuld für unsere Verletzungen zuzuschieben. Das kommt daher, dass wir zu wissen glauben, was richtig und was falsch ist und somit verfallen wir in Bewertungen. Mit dieser Haltung ernennen wir uns zum Richter der Situation, der den anderen verurteilt. Und nun können wir unsere Handlungen und Äußerungen auf eine vermeintliche richtige, moralische Basis stellen. Ein fataler Irrtum.

Selbst ein Schweigen ist ein klares Signal. Es könnte bedeuten: 'Ich möchte jetzt meine Ruhe, ich brauche erst mal für mich Klarheit' oder 'Es macht keinen Sinn nun weiterzureden, da mich keiner versteht.' Sogar ein aus dem Raum gehen ist eine deutliche Ansage, ein klares Mittel der Kommunikation: 'Bevor Schlimmeres passiert, möchte ich erst mal durchschnaufen.'
Diese und ähnliche Signale, sind Strategien, die wir uns mal angeeignet haben und wollen übersetzt werden.

Wir haben seit tausenden von Jahren eine Sprache gelernt, die sich nach aussen richtet, ganz speziell in Stresssituationen, wie gerade in einem Konflikt. Und in der Steinzeit war es sicher ganz sinnvoll den Tiger anzubrüllen, um nicht gefressen zu werden. Doch die Zeiten sind vorbei, aber das Brüllen ist vielen von uns noch geblieben. Eine Strategie, wie viele andere auch, die es lohnt geändert zu werden. Nicht nur um ein sozial verträglicheres Wesen zu werden. Nein, das kommt dann ganz von allein, sozusagen als ein schönes Nebenprodukt.
Es macht uns zufriedener und glücklicher, wenn wir erkennen, dass es Strategien gibt, die unsere Bedürfnisse weit besser erfüllen können und die gleichzeitig die Bedürfnisse unserer Mitmenschen achten und respektieren.

Wir möchten Ihnen Mut machen!

Ja es gehört anfangs schon Mut dazu, über sich und seine Gefühle, Emotionen zu reden, besonders in der Arbeitswelt, zwischen den verschiedenen Hierarchien. Mann / Frau will ja vor seinem Chef nicht als schwach und verletzlich dastehen. Da ist es vermeintlich einfacher sich mit Fakten und Argumenten zu rechtfertigen, zu erklären. Sinnvoller, bereichernder und ehrlicher ist es, von sich zu sprechen, von seinen Gefühlen, seinen Bedürfnissen. Denn wenn ich bei mir bleibe, greife ich den anderen nicht an, deshalb entsteht auch kein Konflikt.

Diese Art der Gewaltfreien Kommunikation GFK ist keine Technik, sondern eine innere Einstellung, eine innere Haltung, eine Gabe, die uns allen innewohnt.

Sei authentisch!



  Die Druckversion dieser Seite anzeigen

GFK Gewaltfreie Kommunikation - eine Sprache, die verbindet.         
   Letzte Änderung: 22. June 2010 - sa: